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Dallago BroThers im Interview

Vor dem Riders Cup-Saisonauftakt in Wagrain-Kleinarl



Der Riders Cup in Wagrain-Kleinarl bildet von 14. bis 16. Dezember den Startschuss für die neue Ice Cross Downhill Saison. Die heißesten Eisen aus heimischer Sicht sind beim Egglift im Ortsteil Kirchboden dabei zwei alte Bekannte: die ehemaligen Wagrain-Sieger Luca und Weltmeister Marco Dallago. 

Einige Tage vor dem großen Heimevent in der Salzburger Sportwelt sprechen die beiden Steirer über die Reize der actionreichen Sportart und ihre Erwartungen beim Heimevent in Wagrain-Kleinarl. 

Programm
  • Donnerstag, 14. Dezember: Training (9 h), Qualifikation (13 h), Show-Training (17 h)
  • Freitag, 15. Dezember: Training (9 h), Qualifikation (13 h)
  • Samstag, 16. Dezember: Challenger Race (Plätze 65 bis 128; 10 h), Warm-Up Party (19 h),
    Finale der besten 64 (20 h), Ö3-Disco (22 h)

Die ersten Pressetermine habt ihr hinter euch, die Strecke ist so gut wie fertig – wie groß ist die Vorfreude auf den Riders Cup in Wagrain-Kleinarl?

MARCO: Riesengroß. Am Freitag bestand die Riders Cup-Strecke mit den österreichischen Meisterschaften im Ice Cross Downhill ihre Feuerprobe. Auch wenn wir beide nicht mitgefahren sind, zeigte sich bereits, dass die Strecke einiges an Action verspricht und dass der Riders Cup nächsten Samstag garantiert ein Spaß für alle Fahrer und Zuschauer wird.

 

Für alle, denen der Riders Cup noch kein Begriff ist: Worum geht es dabei eigentlich?

LUCA: Die Sportart heißt Ice Cross Downhill, manche kennen es vielleicht aus dem Fernsehen von den Red Bull Crashed Ice Bewerben. Der Modus beim Riders Cup ist dabei ähnlich wie beim Skicross: Vier Athleten starten gleichzeitig auf die 300 Meter lange Strecke, die schnellsten beiden erreichen die nächste Runde. Dann geht es solange im K.o.-System weiter, bis im Finale der besten vier Fahrer schlussendlich der Sieger ermittelt wird.
 

Eigene Trainingsstrecke im Wald

So trainieren die Dallago Brothers im Sommer

Video:

Was sind die Unterschiede zur Red Bull Crashed Ice Serie?

LUCA: Der Riders Cup zählt zur Crashed Ice-WM, allerdings gibt es bei den Crashed Ice Events vier mal so viele Punkte. Außerdem bestehen die Strecken meist aus Gerüsten und Banden – hier am Kirchboden haben wir nur im unteren Bereich Banden – was wiederum ideal für die Zuschauer ist, da sie näher am Geschehen dran sein können und eine bessere Sicht auf die Strecke haben.

Was macht für euch den Reiz der Sportart aus?

LUCA: Für mich ist das Besondere, dass man sich extrem schnell über zahlreiche Hindernisse bewegt, ohne dabei Hilfsmittel zu haben. Man ist im Rennen doch sehr frei, agil und beweglich und für die eigene Leistung zum großen Teil selbst verantwortlich, im Vergleich zu Sportarten, wo es hauptsächlich auf das Material ankommt.

MARCO: Zum anderen ist unser Sport natürlich auch spannend anzusehen. Die große Portion Action gepaart mit der Unberechenbarkeit jedes einzelnen Heats (Laufes) machen den Riders Cup sowohl für uns, als auch für die Zuseher besonders interessant. Alle, denen es im Fernsehen gefällt, werden sicher auch live vor Ort auf ihre Kosten kommen.

 

Wie kam es zur Idee des Heimrennens in der Salzburger Sportwelt?

MARCO: Ursprünglich waren wir auf der Suche nach einer Trainingsmöglichkeit. Da wir aus der Grazer Gegend stammen, war das nicht so einfach. Mit der Idee von Red Bull, unter der Crashed Ice-Serie jene des Riders Cup einzuführen, wurde auch das Heimrennen in Wagrain immer konkreter. Wir sind dem Tourismusverband und den vielen freiwilligen Helfern hier sehr dankbar, denn man sollte gar nicht glauben, wie viel Arbeit hinter so einem Projekt steht.
 

Die Konkurrenz ist heuer – vor allem, da es das erste Rennen der Saison ist – besonders stark vertreten. Freut euch das?

MARCO: Natürlich! Dadurch, dass das Event in Wagrain-Kleinarl den Saisonauftakt bildet, sind auch so ziemlich alle starken Athleten aus Nordamerika am Start. Jeder ist heiß darauf, dass es endlich losgeht, aber keiner weiß so genau, wo er steht. Unser Ziel ist es, bei der ersten Standortbestimmung gegen die Dominanz der nordamerikanischen Athleten dagegen zu halten.

Das habt ihr ja in den letzten Jahren in Wagrain-Kleinarl schon ziemlich gut hinbekommen!

Marco: Das stimmt, in den letzten drei Jahren konnte jeweils entweder Luca oder ich den Sieg holen, somit ist die Strecke beim Egglift sozusagen unser Terrain. Wir werden auf jeden Fall versuchen, dafür zu sorgen, dass das so bleibt – auch wenn die großen Amerikaner kommen (lacht).

Dafür wünschen wir euch alles Gute und vielen Dank für das Gespräch!

 

Das ganze Interview im Video seht ihr hier: 

  • Riders Cup in Wagrain-Kleinarl