absolut shuttle flachauwinkl | © Markus Rohrbacher© Markus Rohrbacher
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Das große Saisonstart-Gespräch

mit den Bergbahnen in Wagrain-Kleinarl



Die Wintersportgeräte sind gewachst, der weiße Teppich auf den Pisten wird von Tag zu Tag dicker und die Vorfreude steigt in ungeahnte Höhen: Die ersten Schwünge des Winters stehen unmittelbar bevor!

Rechtzeitig zum Saisonstart verraten euch Franziska Torghele vom Snow Space Salzburg und Seppi Harml vom Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl interessante Insiderinfos und Wissenswertes zu den beiden Skigebieten im Herzen der Salzburger Sportwelt.

Saisonstart 2017

Shuttleberg

am 25./26. November geöffnet (via Kleinarl)
ab Samstag, 02. Dezember durchgehender Betrieb

 

Snow Space Salzburg
25./26. November: Wochenendbetrieb
ab Freitag, 01. Dezember durchgehender Betrieb

Die neue Skisaison steht in den Startlöchern. Wie seid ihr mit der abgelaufenen Sommersaison zufrieden? 

SNOW SPACE: "Mit der abgelaufenen Sommersaison dürfen wir sehr zufrieden sein. Man merkt zum einen, dass der Sommerurlaub in den Bergen in den letzten Jahren wieder stark an Attraktivität gewonnen hat und zum anderen, dass man mit gezielten Angeboten und klaren Positionen – wie mit WAGRAINi’s Grafenberg für Familien und dem Bikepark Wagrain für Sportler – als Bergbahn auch im Sommer erfolgreich sein kann. Mit den zusätzlichen Betriebstagen des G-LINK konnten wir unser Sommerangebot schön abrunden und ein wöchentliches Highlight schaffen."

Welche Neuheiten erwarten die Wintersportler am Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl?

SHUTTLEBERG: "Da wäre zum einen der brandneue Lumberjack Shuttle. Die bisher längste und schnellste Bahn in Kleinarl liegt auf der Kleinarler Seite des Shuttlebergs direkt am Family Run.

Zusätzlich wurde der Funfaktor am Family Run weiter gestärkt. Um das Sammeln der Crazy Dolls zu vereinfachen, gibt es nun neben dem klassischen Sammelpass eine Family Run-App.

Als innovative Art der Präsentation bietet der Shuttleberg diesen Winter statt einem gemalten Bergpanorama eine Reality Map in Google Earth Stil an."

absolut school shuttleberg | © Markus Rohrbacher© Markus Rohrbacher
Video:

Wie kann man sich den Übergang von der Sommer- zur Wintersaison vorstellen?

SNOW SPACE: "Um den Skigästen das höchste Level an Unterhaltung, Komfort und Sicherheit bieten zu können, warten in der Übergangsphase zwischen Sommer- und Wintersaison folgende Aufgaben:

  • Abbau der Sommerstationen: Teilweise müssen Stationen unseres Sommerangebotes abgebaut werden, da sie sich auf Pistenflächen befinden.
  • Seilbahn-Revision: Um die maximale Sicherheit gewährleisten zu können, sind viele behördlich festgelegte Überprüfungen und Revisionen notwendig. 
  • Pistensicherung: Pistenleitsysteme, Zäune, Netze, Matten etc. werden nach Saisonende abgebaut und über die Sommermonate eingelagert. Diese werden jetzt wieder aufgestellt.
  • Beschneiung: Um den rechtzeitigen Start der Wintersaison zu gewährleisten, ist eine schlagkräftige technische Beschneiung in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Zuerst werden Testläufe durchgeführt, bei denen kontrolliert wird, ob die Schneeanlage startklar ist. Ab Anfang/Mitte November wird dann – je nach Wetterlage – mit der Beschneiung gestartet.
  • Kassen/Büros/Administration: Auch in diesem Bereich laufen die Vorbereitungsarbeiten auf den Winter auf Hochtouren.Der Saisonkartenvorverkauf läuft noch bis 6. Dezember 2017."

SHUTTLEBERG: "Dieselben Arbeiten fallen auch bei uns am Shuttleberg an. Hinzu kommt natürlich die Vorbereitung des perfekten Setups für unser Aushängeschild: den Absolut Park. Diese beginnt ebenfalls bereits in den Sommermonaten."

Wie wichtig sind Beschneiungsanlagen auf tiefer gelegenen Pisten wie Talabfahrten mittlerweile geworden?

SNOW SPACE: "Enorm wichtig. Um einen pünktlichen Saisonstart und eine perfekte Pistenqualität die gesamte Saison hindurch bieten zu können, ist eine moderne, schlagkräftige Beschneiungsanlage für unser Skigebiet und die gesamte Wintersportdestination überlebenswichtig."

SHUTTLEBERG: "Für eine gute Pistenqualität ist der Maschinenschnee oder „Kompaktschnee“ absolut notwendig. Die intensive Pistenpflege wäre mit nur Naturschnee aufgrund seiner Leichtigkeit und geringeren Belastbarkeit kaum möglich.
Die Schneeproduktion in unserer Höhenlage ist im Wesentlichen dem Komfort geschuldet, nicht – wie oft angenommen – dem Klimawandel. Natürlich ermöglicht sie aber auch einen früheren Saisonstart, durch den alle Beteiligten der Wintertourismus-Wertschöpfungskette, ihre Resourcen besser und nachhaltiger nutzen können."

Wie viel Prozent der Pistenfläche sind mechanisch beschneibar?

SNOW SPACE: "Im Snow Space Salzburg sind beinahe 100 % der Pistenfläche technisch beschneibar. Insgesamt stehen in Flachau, Wagrain und St. Johann-Alpendorf über 700 Schneekanonen und Lanzen zur Verfügung, mehr als 300 davon in Wagrain. Darüber hinaus sind im gesamten Skigebiet zehn Speicherteiche verteilt, die ein Wasservolumen von ca. 640.000 m³ fassen."

SHUTTLEBERG: "Wir können 95% unserer Pisten mechanisch beschneien. Insgesamt verfügen wir über fünf Speicherteiche mit vier Pumpstationen und 150 Schneeerzeuger. Aus der Wassermenge von 420.000 m³ produzieren wir ungefähr eine Million Kubikmeter Schnee. Gut zwei Drittel der Wassermenge kommt aus den Teichen – sozusagen der 'recycelte' Schnee des letzten Winters."

Ist die Beschneiung mittlerweile der größte Ausgabenfaktor?

SNOW SPACE: "Die Beschneiungsanlage wird fast jährlich verbessert. Die Höhe der Investitionen ist aber von Jahr zu Jahr unterschiedlich und hängt von den konkreten Projekten ab. Generell kann aber gesagt werden, dass die Investitionen in die Beschneiung neben den Investitionen in Seilbahnprojekte die größten für uns sind."

SHUTTLEBERG: "Aufwandsfaktor Nummer eins sind mit über 50% die Seilbahnen. Auch wenn der Aufwand für die Pisten steigt, wird das am Shuttleberg auch in Zukunft so bleiben."

Wo wird weiter investiert, um den Gästen einen höheren Komfort und Erlebnischarakter zu bieten?

SNOW SPACE: "In den nächsten Jahren investieren wir vor allem in den Neubau von Seilbahnen. Über 50 Millionen Euro werden unter anderem in den Neubau der Flying Mozart Bergbahn, der Sonntagskogelbahn und der Verbindungsbahn Wagrain-Kleinarl fließen.
Zusätzlich arbeiten wir stetig an Komfortverbesserungen und neuen Attraktionen. So wurden beispielsweise heuer in WAGRAINi’s Winterwelt ein neues Zwergenhaus und ein Aufenthaltsraum gebaut."

SHUTTLEBERG: "Unser Fokus liegt in den kommenden Jahren auf weiteren Verbesserungen in Punkto Pistenraupen, Pistenleitsystem und Family Run, damit wir den Komfort auf den Pisten noch steigern können.
Bezüglich Beschneiung und Seilbahnen haben wir mit den Investitionen der letzten Jahre einen zufriedenstellenden Status Quo erreicht. Abgesehen von der neuen Verbindungsbahn Wagrain-Kleinarl werden wir in diesem Bereich in den nächsten Jahren hauptsächlich Ersatzinvestitionen tätigen."

WLAN, Fotopoints und Funslopes: Wie wichtig sind diese Annehmlichkeiten für die Gäste und was macht ihr, um am Ball zu bleiben?

SNOWSPACE: "Diese Annehmlichkeiten werden von unseren Gästen sehr geschätzt. Mit dem kostenlosen WLAN waren wir mit Ski amadé eine der Vorreiter-Skiregionen, mittlerweile bieten wir an fast allen Tal-/Bergstationen und wichtigen Drehpunkten WLAN Access Points. Zudem sind wir stets bemüht, regelmäßig neue Highlights im Skigebiet zu ergänzen. Heuer gibt es zum Beispiel die Snow Space Salzburg Challenge, bei der unsere Gäste im Skigebiet sieben Disziplinen (Fotopoints, Skimovie-Strecken uvm.) absolvieren können, um an einem attraktiven Gewinnspiel teilzunehmen."

SHUTTLEBERG: "Das WLAN wird von den Gästen sehr gut angenommen. Im Hinblick auf die kommende Wintersaison haben wir wieder einige Verbesserungen unternommen. Dabei hilft uns auch das Feedback unserer Gäste, um das Gesamterlebnis am Shuttleberg zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu gestalten."

Wie viele Abfahrten legt der Skifahrer im Skigebiet Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl pro Skitag zurück?

"Durchschnittlich sind es zwölf Abfahrten pro Skigast. Das bedeutet, jeder Skifahrer oder Snowboarder legt bei uns zwischen 6.000 und 8.000 Höhenmeter zurück.
Natürlich gibt es aber auch Ausreißer: Jene Gäste, die auf Pistenkilometerjagd sind, legen an einem guten Tag auch bis zu 90 Kilometer zurück."

Abschließend: Bleibt euch bei all dem Trubel in der Wintersaison manchmal Zeit, selbst die Skier bzw. das Snowboard anzuschnallen?

SNOW SPACE: "Auch wir sind leidenschaftliche Skifahrer. Trotz des Trubels bleibt auch für uns glücklicherweise manchmal Zeit zum Skifahren auf unseren heiß geliebten Skipisten."

SHUTTLEBERG: "Obwohl es manchmal schon sehr turbulent zugeht, haben wir fast jeden Tag Zeit für die eine oder andere genussvolle Abfahrt am Shuttleberg."

Vielen Dank für das Gespräch & eine erfolgreiche Wintersaison!